❓ FAQ
Häufige Fragen zu CDNs
Die 15 Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden – kompakt und ohne Marketing-Sprache beantwortet.
Was ist ein CDN?
Ein Content Delivery Network ist ein global verteiltes Netzwerk aus Servern (Points of Presence, PoPs), die statische Inhalte einer Website näher am Besucher ausliefern. Mehr in unserem Artikel Was ist ein CDN?
Welches CDN ist das beste?
Das hängt vom Anwendungsfall ab. Für deutsche Standard-Sites: Cloudflare Free oder BunnyCDN. Für Enterprise: Akamai oder Fastly. Direkter Vergleich aller 13 Anbieter: CDN-Vergleich.
Ist ein CDN kostenlos möglich?
Ja, Cloudflare Free ist dauerhaft kostenlos und liefert für 90 % aller Websites genug. Andere Anbieter haben Trials oder Free-Credits. Übersicht: CDN kostenlos.
Welches CDN ist DSGVO-konform?
BunnyCDN (Slowenien, EU) und KeyCDN (Schweiz) gelten als DSGVO-freundlich. US-Anbieter sind nach DPF nutzbar, aber juristisch umstritten. Details: CDN & DSGVO.
Brauche ich ein CDN für eine kleine deutsche Website?
Praktisch immer ja – zumindest Cloudflare Free. Auch wenn das Publikum lokal ist, profitiert man von DDoS-Schutz, SSL-Optimierung und schnellerem TTFB. Risiko: null, Aufwand: 30 Minuten.
Wie richte ich ein CDN ein?
DNS umstellen oder Pull-Zone anlegen, SSL aktivieren, Cache-Regeln festlegen, testen. Detaillierte Anleitung: CDN einrichten.
Welches CDN für WordPress?
Cloudflare Free als Full-Site oder BunnyCDN als Pull-Zone (mit WP Rocket / W3 Total Cache / CDN Enabler). Details: CDN für WordPress.
Verbessert ein CDN die Core Web Vitals?
Ja, vor allem LCP und TTFB. INP hängt am JavaScript und wird kaum verbessert. CLS bleibt unverändert. Details: CDN & Core Web Vitals.
Ersetzt ein CDN mein Hosting?
Nein. Ein CDN ergänzt das Hosting, ersetzt es nicht. Mehr: CDN vs. Hosting.
Mein Login funktioniert nach CDN-Einrichtung nicht mehr – was tun?
Klassisches Symptom: die Session-Cookies werden vom CDN mitgecacht. Bei Cloudflare muss WP-Admin als
Bypass Cache on Cookie konfiguriert sein, bei Pull-Zone-Setups sollten nur statische Assets durchs CDN laufen – nicht das WP-Admin selbst.Wie merke ich, dass das CDN wirklich liefert?
Der einfachste Check: Browser-DevTools öffnen, Network-Tab, eine Datei anschauen. Bei Cloudflare steht im Response-Header
cf-cache-status: HIT, bei BunnyCDN cdn-cache: HIT, bei KeyCDN x-cache: HIT. Steht MISS, war der erste Aufruf – nochmal laden, dann sollte HIT erscheinen.Was kostet ein CDN realistisch?
Für kleine deutsche Sites: 0 € (Cloudflare Free) oder 1–5 € pro Monat (BunnyCDN, KeyCDN). Mittelstand mit Traffic: 10–50 €. Enterprise mit globaler Reichweite: 4-stellig aufwärts.
Was ist der Unterschied zwischen einem CDN und einem Reverse-Proxy?
Ein Reverse-Proxy steht in der Regel vor einem einzelnen Server (Nginx, Varnish, Traefik), ein CDN ist ein global verteiltes Netzwerk aus vielen Edge-Servern. Technisch überlappen sich Funktionen wie Caching, SSL-Terminierung und Load-Balancing – das CDN ist quasi ein Reverse-Proxy in groß und global.
Kann ich mehrere CDNs gleichzeitig nutzen?
Ja, das heißt Multi-CDN. Über DNS-basiertes Routing (z. B. Cedexis, NS1) wird der Traffic auf zwei oder mehr CDN-Anbieter verteilt. Sinnvoll bei sehr großen Sites, Streaming oder kritischer Verfügbarkeit. Für die meisten ist das Overkill.
Wie wechsle ich von einem CDN zum anderen?
Bei Full-Site (Cloudflare): DNS-Nameserver zurückwechseln auf den eigentlichen DNS-Anbieter, dort die A-Records auf den Origin oder den neuen CDN umstellen. Bei Pull-Zone (BunnyCDN, KeyCDN): einfach das CDN-Plugin im WordPress auf die neue Pull-Zone-URL umstellen – fertig.